Zucker:
Klasse statt Masse

Herr und Frau Schweizer konsumieren täglich 110 Gramm(1) Zucker. Das sind 31 Würfelzucker und mehr als doppelt so viel wie empfohlen. Denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO)(2) rät, den täglichen Zuckerkonsum von Erwachsenen, je nach Energiebedarf, auf rund 50 Gramm, also 14 Würfelzucker, zu beschränken. Also: Warum konsumiert die Schweiz so viel Zucker?

Nachdem Zucker noch ein Luxusgut war, ist er durch die Industrialisierung zum günstigen Rohstoff für die heutige Lebensmittelproduktion geworden. Seither wird Zucker nicht nur zum Süssen, sondern auch zum Haltbarmachen von Lebensmitteln eingesetzt. Bequeme Pendler-Snacks, die lange haltbar sind, zählen rasch viele Würfelzucker. So auch der Fertig-Rüeblisalat, den man intuitiv für gesund halten würde, der jedoch 17 Gramm Zucker enthält. Ein weiteres Beispiel für versteckten Zucker ist das Birchermüesli to go mit 40 Gramm Zucker pro Portion, was 11 Würfelzucker entspricht.

Wer von Zucker spricht, denkt oft an den herkömmlichen weissen Haushaltszucker (Saccharose). Doch Zucker kommt in verschiedenen Formen vor. Sie alle gehören zur Nährstoffgruppe der Kohlenhydrate. Die Zuckerarten bestehen aus unterschiedlich vielen Zuckermolekülen:

  • Einfachzucker: Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose)
  • Zweifachzucker: Milchzucker (Lactose), Haushaltszucker (Saccharose)
  • Mehrfach- und Vielfachzucker: Stärke

Glucose ist ein Bestandteil von Zucker und ein wichtiger Energieträger für den Körper. Für das Gehirn, die roten Blutkörperchen und das Nierenmark ist Glucose sogar unentbehrlich. Evolutionsbedingt haben Menschen eine angeborene Präferenz für süsse Lebensmittel. Ist etwas süss, signalisiert es, dass es geniessbar ist und schnelle Energie verspricht. Bei Kuchen und Co. schwach zu werden, hat also gute Gründe. Im Rahmen einer ausgewogenen und genussvollen Ernährung findet auch das Stück Kuchen seinen Platz. Schliesslich gilt: Alles in Massen, aber das mit Vergnügen.

Ein zu hoher Zuckerkonsum kann hingegen gravierende Folgen haben: Zucker gehört zu den so genannten leeren Kalorien. Das heisst, dass Zucker nebst Energie (Kalorien) keine weiteren wichtigen Nährstoffe liefert. Ohne ausreichende Bewegung können sich diese leeren Kalorien über den Tag aufsummieren. Zudem treibt reiner Zucker den Blutzuckerspiegel schnell und stark in die Höhe. Das beeinträchtigt die Hunger-Sättigung-Regulation und kann zu ungewollter Gewichtszunahme führen. Wird der Konsum dann nicht eingeschränkt, kann es zu Adipositas und Folgeerkrankungen, wie Diabetes Typ 2, Herz- Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenschädigungen kommen.

Damit PERFECTMEAL den Blutzuckerspiegel nicht unnötig beansprucht,verzichtet die Trinkmahlzeit bewusst auf zusätzlichen Zucker und enthält lediglich 2,5 Gramm, was 0,5 Würfelzucker entspricht. Dabei handelt es sich nicht um herkömmlichen Haushaltszucker, sondern um Zucker, der natürlicherweise in den Inhaltsstoffen vorkommt.

Ist der Wissensdurst noch nicht gestillt, dann lohnt sich ein Besuch im Onlineshop, um noch mehr über die Inhaltsstoffe von PERFECTMEAL zu erfahren.

1 Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen: Zuckerreduktion
2 Guideline: Sugars intake for adults and children. Geneva: World Health Organization; 2015.